Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, das darauf abzielt, psychische, emotionale und soziale Belastungen zu lindern, zu bewältigen oder zu heilen. Durch therapeutische Gespräche und gezielte Methoden können problematische Denkmuster, Verhaltensweisen und emotionale Schwierigkeiten bearbeitet werden.
Die Psychotherapie kann bei einer Vielzahl von psychischen Erkrankungen und Belastungen helfen, darunter Depressionen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen und vieles mehr.
Ein ausgebildeter Psychotherapeut begleitet die Patienten durch den therapeutischen Prozess, um zu mehr innerem Wohlbefinden, Stabilität und Selbstreflexion zu verhelfen. Je nach Therapieansatz kommen unterschiedliche Techniken und Methoden zum Einsatz.
Beschreibung: Die Katathym Imaginative Psychotherapie (auch als Symboldrama bekannt) ist ein tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren, das auf die Arbeit mit inneren Bildern und Imaginationen abzielt. Die KIP nutzt die Vorstellungskraft des Patienten, um unbewusste Konflikte und Emotionen zugänglich zu machen und zu bearbeiten. Der Therapeut leitet den Patienten dabei an, bestimmte Bildmotive vor seinem „inneren Auge“ zu sehen und diese weiterzuentwickeln, um Zugang zu tieferen, oft verdrängten psychischen Inhalten zu finden.
Anwendungsbeispiele:
Techniken:
Die KIP eignet sich besonders gut für Patienten, die einen starken Zugang zu ihrer Vorstellungskraft haben oder für die der verbale Ausdruck ihrer Gefühle allein nicht ausreichend ist. Durch die Arbeit mit Symbolen und inneren Bildern können komplexe emotionale und psychische Prozesse auf eine schonende und intuitive Weise bearbeitet werden.